Montag, 17. August 2009 | Autor: Pfelzer
Fahrzeuge, die unbefugt auf fremden Grundstücken abgestellt wurden, dürfen abgeschleppt werden. Das Fahrzeug muss erst gegen Bezahlung der Abschleppkosten herausgegeben werden. Dies hat der Bundesgerichtshof aktuell entschieden.
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Montag, 10. August 2009 | Autor: Pfelzer
Es ist einem Kunden nicht zumutbar, im Reisebüro die in Katalogen ausliegenden Reisebedingungen zu studieren. Nach der BGB-Informationspflichten-Verordnung sind dem Kunden die Reisebedingungen auszuhändigen. Darüber hinaus sind Reisebedingungen, die eine Verkürzung der Verjährungsfristen für ausnahmslos alle Schadensersatzsprüche beinhalten, unwirksam. Dies hat der für das Reiserecht zuständige Senat des Bundesgerichtshofs entschieden.
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Montag, 6. Juli 2009 | Autor: Pfelzer
Wer aufgrund eines verspäteten Zubringerfluges einen Anschlussflug verpasst, hat keinen Ausgleichsanspruch nach der europäischen Fluggastrechteverordnung Nr. 261/2004. Eine solche Verspätung berechtigt den Fluggast überdies nicht zur Minderung des Reisepreises. Dies hat der für das Reiserecht zuständige Senat des Bundesgerichtshofs entschieden.
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Montag, 22. Juni 2009 | Autor: Pfelzer
Ein Fluggast hat nach der europäischen Fluggastrechteverordnung wegen Nichtbeförderung keinen Anspruch auf eine pauschalierte Ausgleichszahlung, wenn er einen Anschlussflug nicht erreicht. Dies hat der für das Reiserecht zuständige Senat des Bundesgerichtshofs entschieden.
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Donnerstag, 5. Februar 2009 | Autor: Pfelzer
Seit dem 01. Februar 2009 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft. Das Bußgeld für Raser, Drängler und Fahrten unter Alkohol und Drogen wurde drastisch angehoben, teilweise sogar verdoppelt.
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Dienstag, 6. Januar 2009 | Autor: Pfelzer
Vermieter haben die Pflicht, bei Glätte einen sicheren Zugang zum Haus zu gewährleisten. Diese Pflicht kann der Vermieter jedoch auf andere übertragen. Diese Vereinbarung ist auch dann gültig, wenn sie - wie es in manchen Regionen Pflicht ist - nicht der Stadt mitgeteilt worden ist. Kommt ein Mieter zu Schaden, so kann er von demjenigen, der die Streupflicht übernommen und dies faktisch auch getan hat, Schadenersatz verlangen. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
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Mittwoch, 3. Dezember 2008 | Autor: Pfelzer
Bei einem Verbrauchsgüterkauf kann der Verkäufer im Fall der Ersatzlieferung keinen Wertersatz für die Nutzung der zunächst gelieferten mangelhaften Kaufsache von dem Verbraucher verlangen. Zwar läßt der Wortlaut des Gesetzes (§, 439 Abs. 4, § 346 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB) einen solchen Wertersatz zu, die Vorschrift ist jedoch nicht mit Art. 3 der europäischen Verbrauchsgüterkaufrichtlinie vereinbar, so daß eine richtlinienkonforme Rechtsfortbildung der Vorschrift erforderlich ist. Dies hat der BGH entschieden und folgt damit einem Urteil des EuGH, dem der BGH diese Frage zuvor selbst zur Entscheidung vorgelegt hat.
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Dienstag, 25. November 2008 | Autor: Pfelzer
Der Mieter eines privaten Parkplatzes, welcher nur eine geringe Größe und eine dementsprechend geringe Frequentierung hat und der mit nur wenigen Schritten zu einer öffentlichen Straße gelegen ist, hat regelmäßig keinen Anspruch gegen den Vermieter auf die Durchführung eines Winterdienstes. Dies hat das OLG Düsseldorf unter Verweis auf gleichlautende Rechtsprechung entschieden.
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Freitag, 21. November 2008 | Autor: Pfelzer
Ein Verkehrsunfallgeschädigter ist vor Abschluss eines Mietvertrages über ein Ersatzfahrzeug auch dann zur Einholung von Vergleichsangeboten mehrerer Konkurrenzunternehmen verpflichtet, wenn ihm bei der Anmietung vom Autovermieter Einblick in Preislisten anderer Anbieter gewährt wird. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach und verweigert die gegnerische Haftpflichtversicherung die Zahlung eines offensichtlich unangemessenen Tagesmietpreis, so trägt der Unfallgeschädigte den Differenzbetrag selbst. Dies hat der BGH entschieden.
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Mittwoch, 5. November 2008 | Autor: Pfelzer
Unter dem Motto “Die Zukunft gestalten” wird Herr Rechtsanwalt und Notar Rolf Salmon am 07.11.2008 im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des DRK-Kreisverbands Bremen einen Vortrag halten. Darin wird er Sie über das Erbrecht informieren. Insbesondere werden das gesetzliche Erbrecht mit seinen Konsequenzen und die Möglichkeiten einer testamentarischen Regelung aufgezeigt.
Darüber hinaus wird Herr Salmon über das neue Erbschaftssteuerrecht referieren. Das derzeitige Erbschaftssteuerrecht wurde für verfassungswidrig erklärt. Der Bundesregierung wurde durch das Bundesverfassungsgericht aufgegeben, bis zum 31.12.2008 eine neue Regelung zu verabschieden. Bis heute konnte sich allerdings auf kein neues Recht verständigt werden. Sicher ist, dass sich die Freibeträge erhöhen werden. Sicher ist jedoch auch, dass die Erbschaftssteuer für einige Begünstigte erhöht wird und das die zu versteuernden Werte von Immobilien angehoben werden.
Die Veranstaltung findet am Freitag, den 07.11.2008 um 18:00 Uhr im Hause des DRK, Wachmannstr. 9 in 28209 Bremen statt. Sie sind herzlich zu diesem Termin eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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